Von gegenseitigen Stärken profitieren

Um ihren Kunden eine ganzheitliche Lösung bei der Planung und Umsetzung von Um- und Neubauten anbieten zu können, zieht die Stiftung Bühl bei ausgewählten Projekten zukünftig die Firma brinergarten bei. Sowohl Kunden wie auch Mitarbeitende können von der neuen Kooperation profitieren.

Die Freude an allem was grünt, verbindet die Betriebsleiterin vom Garten- und Landschaftsbau der Stiftung Bühl, Anna Lottaz, und den Geschäftsführer von brinergarten, Marco Frick, bereits seit einiger Zeit. Die beiden stecken voller frischer Ideen und Tatendrang und stehen schon seit 2017 in regem beruflichen Austausch miteinander. Vor rund einem Jahr konnte ein ehemaliger Lernender, welcher in der Stiftung Bühl eine Praktiker-Ausbildung nach «Insos» zum Landschaftsgärtner absolvierte, erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt zur Firma brinergarten wechseln. Dies intensivierte den Austausch und den gegenseitigen Respekt der beiden Unternehmen zusätzlich. «Die offene Art, welche brinergarten dem ehemaligen Lernenden der Stiftung Bühl entgegen bringt, beeindruckte uns von Anfang an», so Anna Lottaz.

Von gegenseitigen Stärken profitieren

Da der Bereich Gartenunterhalt im Gegensatz zum Gartenum- und -neubau das ideale Ausbildungssetting für die Lernenden der Stiftung Bühl darstellt, möchte sich Anna Lottaz mit ihrem Team vermehrt auf diesen Bereich konzentrieren. Sie erklärt: «Die Gartenpflege bereitet uns grosse Freude. Lernende und Mitarbeitende sollen ihre Fachkompetenzen in diesem Bereich zukünftig noch mehr vertiefen und voll ausschöpfen können.» Um Kunden jedoch trotzdem alle Umbau- und Neubauwünsche erfüllen zu können, zieht die Stiftung Bühl für Planungs- und Bauarbeiten neu die Firma brinergarten bei. Marco Frick und seine Mitarbeitenden sind routiniert im anlegen von neuen und ändern von bestehenden Gärten und verfügen über die nötige Gerätschaft und das fundierte Know-How dazu.

Die Anfrage der Stiftung Bühl zur Zusammenarbeit bedeutet für brinergarten beruflicher Auftrag und soziales Engagement. Dabei haben alle Mitarbeitenden die Chance, ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern. Marco Frick meint dazu: «Es ist mir wichtig, dass meine Mitarbeitenden nicht nur in praktischen Fähigkeiten, sondern auch bezüglich Sozialkompetenz Verantwortung übernehmen können». Ihn beschäftigte das Thema Integration und soziale Verantwortung schon immer. So arbeitet neben dem ehemaligen Lernenden der Stiftung Bühl auch ein Integrationslernender mit Flüchtlingsstatus in seiner Firma mit. Diese Haltung von Marco Frick war für Anna Lottaz massgebend beim Entscheid, künftig enger mit brinergarten zusammen zu arbeiten: «Wir erwarten von unserem Kooperationspartner Offenheit, Toleranz und Geduld gegenüber unseren Lernenden und dies haben wir mit brinergarten gefunden.»

Doppelte Fachkompetenz

Für die Kunden der Stiftung Bühl bedeutet die neue Zusammenarbeit, dass der Gartenunterhalt weiterhin wie gewohnt von Lernenden und Mitarbeitenden der Stiftung Bühl übernommen wird. Sobald bauliche Arbeiten, wie beispielsweise ein neuer Sitzplatz, ein Sichtschutz oder eine Mauer gewünscht sind, oder wenn Spezialarbeiten wie der Schnitt eines hohen Baumes oder das Fräsen eines Wurzelstockes nötig werden, wird die Firma brinergarten beigezogen. Ausgeführt werden diese Bau- und Spezialarbeiten entweder gemeinsam von der Stiftung Bühl und der Firma brinergarten oder auch alleine von Mitarbeitenden von brinergarten. In jedem Fall treffen sich Anna Lottaz und Marco Frick zuvor zur Beratung beim Kunden. So kann dieser von der Fachkompetenz zweier Firmen gleichzeitig profitieren.